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„Gut Brand!“

Im Kohlenmeiler glimmen dicht gestapelte Holzscheite unter einer dicken Erdschicht - fast eine Woche lang. Dabei wird per Pyrolyse das Holz unter Luftabschluss und ohne Sauerstoffzufuhr in Kohle umgewandelt.
Anders als industriell gefertigte Holzkohle hat diese einen viel höheren Kohlenstoffanteil. Die Glut wird so deutlich heißer und hält länger - ein großer Vorteil für Grill-Experten.

Karl Josef Tielkes Vorfahren stammen aus dem Sauerland. Bis zur Generation seines Großvaters waren alle Köhler. Als er auf den Ruhestand zuging, hat er dann auch damit angefangen - und brannte sprichwörtlich für das alte Handwerk. 2006 ließ er sich von einem Köhlermeister in die Geheimnisse des heute fast ausgestorbenen Berufes einweihen. Und kümmert sich seitdem darum, dass das traditionsreiche Handwerk lebendig gehalten wird - getreu dem traditionellen Gruß der Köhler: „Gut Brand!". Seit einigen Jahren ist die Köhlerei sogar immaterielles deutsches Kulturerbe.

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